WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
24 STUNDEN – was auch passiert!
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Mit Herz und Hightech zu mehr Lebensqualität

Dicke Beine, Übelkeit und Erbrechen oder Muskelkrämpfe: Wenn das körpereigene Filtersystem seinen Dienst versagt, kann sich dies auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Die Abteilung für Nephrologie am Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt befasst sich als spezielles Teilgebiet der Inneren Medizin mit der Diagnostik und Therapie von akuten und chronischen Nierenerkrankungen. Die Nierenersatztherapie (Dialyse) bildet hier einen besonderen Schwerpunkt. Darüber hinaus zählt auch die Erkennung und Behandlung von Bluthochdruckkrankheiten, Autoimmunerkrankungen und Vergiftungen zum Aufgabengebiet des nephrologischen Teams um Chefarzt Dr. Giuseppe Vescio.

Mit Herz und Hightech zu mehr Lebensqualität

Mit rund 300 stationären und 220 teilstationären Patienten zählt die Nephrologie im Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt als eigenständige Abteilung. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Giuseppe Vescio befassen sich unsere Fachärzte mit den Funktionen und Erkrankungen der Niere sowie deren Therapie. Besonders die Stabilisierung der Nierenfunktion steht im Fokus der Nephrologen, um die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie so weit wie möglich hinauszuzögern. Des Weiteren werden Bluthochdruck- und Autoimmunerkrankungen sowie Vergiftungen in der nephrologischen Abteilung diagnostiziert und therapiert.

Ebenso wie Herz, Lunge und Leber gehören die Nieren zu den lebensnotwendigen Organen im menschlichen Körper. Verantwortlich unter anderem für die Regelung des Flüssigkeits- und Elektrolysehaushaltes (Harnbildung), des Blutdrucks und des Säure- und Basenhaushaltes, vollbringen die Nieren als körpereigenes Filtersystem eine beachtliche Leistung. Täglich strömen mehr als 1.500 Liter Blut durch sie hindurch, dabei werden wichtige Eiweiße und Zellen von der Flüssigkeit getrennt. Es entstehen ca. 180 Liter des so genannten Primärharns. Damit wichtige Substanzen, die im Primärharn enthalten sind, wie z.B. Salze und Zucker, nicht verloren gehen, konzentrieren die Nieren diesen zu 99 Prozent. Letztlich werden nur etwa 1,5 Liter Harn in 24 Stunden ausgeschieden. Somit gelten die Nieren als wichtigste Filteranlage im Körper.

Arbeiten die Nieren nicht reibungslos, treten verschiedene Krankheitszeichen auf. Neben Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können auch neurologische Vorboten wie Gefühlsstörungen, Konzentrationsschwäche oder rasche Ermüdung auf die Erkrankung aufmerksam machen. Auftretenden Symptomen gehen unsere Ärzte mit modernen Diagnosemethoden nach: Mit Hilfe der Blut- und Urinanalytik sowie Ultraschall, CT, MRT und Röntgen können sämtliche Nierenerkrankungen festgestellt und mögliche Folgen abgeklärt werden. Darüber hinaus können mit Hilfe einer Nierenpunktion Gewebeproben für feingewebliche Untersuchungen entnommen werden.

Auslöser einer Niereninsuffizienz (Nierenfunktionsschwäche) oder gar eines chronischen Nierenversagens sind sehr oft Volkskrankheiten wie der Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Weitere Ursachen können Nierenentzündungen (akute und chronische Glomerulonephritis), Nierenbeckenentzündungen (Pyelonephritis) und angeborene Nierenerkrankungen (polyzystische Nieren) sein. Auch von außen zugeführte nierenschädigende Stoffe wie z.B. bestimmte Medikamente (Schmerzmittel, Antibiotika) oder Röntgenkontrastmittel können ebenfalls zu einer vorübergehenden oder bleibenden Schädigung der Nieren führen.

Sind die Nieren so stark geschädigt, dass es zu typischen Harnvergiftungserscheinungen (Urämie) kommt, wird die Nierenersatztherapie mittels Blutwäsche (Dialyse) eingesetzt. Hierfür stehen in der nephrologischen Abteilung des Dreifaltigkeits-Hospitals rund um die Uhr alle gängigen Nierenersatzverfahren zur Verfügung. Mit 27 »künstlichen Nieren« an 23 Behandlungsplätzen in der Dialyseabteilung und vier Plätzen auf der Intensivstation sowie einem CVVH-Platz (Kontinuierliche venovenöse Hämofiltration), erfahren unsere Patienten eine individuelle und vor allem menschliche Betreuung durch ausschließlich examiniertes Fachpersonal. Die Experten um Chefarzt Dr. Vescio entscheiden hierbei individuell, welches Therapieverfahren für den Patienten geeignet ist. Dabei kommen alle gängigen Blutreinigungsverfahren wie Hämodialyse (Bicarbonat-, Highflux-, Crossover-, Single-Needle-Hämodialyse), Hämofiltration, Hämodiafiltration und Hämoperfusion sowie die Plasma-Austauschtherapie, Immunadsorption und die kontinuierlichen Dialyseverfahren auf der Intensivstation zum Einsatz. Die Blutreinigung erfolgt hierbei mittels eines Filters (Dialysator) außerhalb des Körpers an der »künstlichen Niere«. Wenn eine Dauerbehandlung mit der Dialyse notwendig werden sollte, wird in enger Zusammenarbeit mit den Gefäßchirurgen hierfür zuvor eine Kurzschlussverbindung zwischen einer Arterie und einer Vene, ein so genannter Shunt, als Zugang zum Blutgefäßsystem gelegt – im Gegensatz zur Peritonealdialyse, bei der das Bauchfell (Peritoneum) als natürlicher Filter genutzt wird, um das Blut innerhalb des Körpers zu entgiften.

Darüber hinaus verfügt die Abteilung über acht Akutbetten. Hier werden Patienten – auch aus umliegenden Krankenhäusern – auf die Dialyse vorbereitet oder vor und nach einer Transplantation betreut. Die Organverpflanzung selbst wird im Dreifaltigkeits-Hospital nicht durchgeführt – hier arbeiten die Ärzte eng mit den Transplantationszentren in Hannover, Göttingen, Hannoversch Münden, Marburg, Essen und Münster zusammen.

Des Weiteren besteht eine Kooperation mit dem Dialysezentrum der PHV. Die Einrichtung mit internistisch-nephrologischer Praxis befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus, so dass ein lückenloser Übergang von stationärer zu ambulanter Versorgung gewährleistet ist. Der leitende Arzt des PHV-Dialysezentrums, Dr. Wolfgang Schröer, steht zudem als Konsiliararzt für die Patienten der nephrologischen Abteilung im Dreifaltigkeits-Hospital zur Verfügung.