WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
24 STUNDEN – was auch passiert!
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Sanfte Behandlung mit starker Wirkung

Gewichtsschwankungen, Kloß und Engegefühl im Hals, Leistungsschwäche, starkes Schwitzen oder Schluckbeschwerden: Wenn einem im wahrsten Sinne des Wortes fast der Kragen platzt, sind dies oft Symptome für eine Erkrankung der Schilddrüse. Diesen entgegenzuwirken, zählt unter anderem zu den Aufgaben unserer Abteilung für Nuklearmedizin am Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt. Mit modernster Medizintechnik und fachärztlicher Kompetenz ermittelt das Team um Chefarzt Dr. Manfred Haesner präzise Diagnosen und optimale Therapien für unsere Patienten.

Sanfte Behandlung mit starker Wirkung

In Kooperation mit der im Haus ansässigen Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin bietet die nuklearmedizinische Abteilung des Dreifaltigkeits-Hospitals das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum der Nuklearmedizin. Durch die Gabe offener radioaktiver Substanzen mit geringer Halbwertszeit (Radiopharmaka oder Tracer) wird eine Bildgebung von Organfunktionen erzeugt oder gezielt krankhaftes Gewebe zerstört. Krebs- und Herzerkrankungen, Untersuchungen des Gehirns und des zentralen Nervensystems, Rheuma, Nierenerkrankungen und Skelettkrankheiten sowie Schilddrüsenerkrankungen spielen auf diesem Gebiet eine entscheidende Rolle. Letztere bilden im Dreifaltigkeits-Hospital den größten Schwerpunkt innerhalb der Abteilung – dabei reicht das Portfolio von gutartigen Erkrankungen wie Schilddrüsenüber- oder -unterfunktionen über autonome Schilddrüsenadenome (Tumore) und Autoimmunerkrankungen (Hashimoto, Morbus Basedow) bis hin zum Schilddrüsenkrebs.

Bei Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung, etwa bei Bildung einer Vergrößerung (Struma), führen unsere Fachärzte zunächst eine Sonographie durch. Mit Hilfe der Ultraschalluntersuchung kann die Größe des Organs bestimmt werden. Die Echostruktur gibt wichtige Hinweise auf Erkrankungen, Knoten sind sicher identifizierbar. Die Durchblutung des Organs wird ebenfalls untersucht. Eine Struma kann einerseits bei normaler Schilddrüsenfunktion auftreten, anderseits kann sie ein Indiz für eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse sein. Über die Funktion der Schilddrüse und Art eventueller Knoten gibt neben diversen Laborparametern aus dem eigenen RIA-Labor die Szintigraphie als bildgebendes Verfahren Auskunft – sie findet ihre Anwendung auch bei Herz-, Lungen- und Nierenerkrankungen sowie entzündlichen Veränderungen des Skelettsystems. Bei dieser Untersuchungsmethode spritzt der behandelnde Arzt dem Patienten eine schwach radioaktiv markierte Substanz, welche sich in den Organen entsprechend der untersuchten Körperfunktion anreichert und dabei eine Gammastrahlung aussendet. Diese wird mit einer Kamera erfasst und zu einem Bild, dem sogenannten Szintigramm, zusammengesetzt. Wächst die Struma trotz medikamentöser Behandlung weiter oder besteht eine Schilddrüsenüberfunktion durch Knoten oder Autoimmunerkrankungen, kann mit einer Radioiodtherapie behandelt werden – diese ist ebenfalls bei Schilddrüsenkarzinomen eine wirksame und risikoarme nuklearmedizinische Maßnahme und wird im Dreifaltigkeits-Hospital häufig angewendet.

Ein weiteres wichtiges Diagnoseverfahren, über das unsere Abteilung für Nuklearmedizin verfügt, ist die SPECT-Untersuchung. SPECT basiert auf dem Prinzip der Szintigraphie und dient zur Herstellung von Schnittbildern, welche die Verteilung des verabreichten Radiopharmakons im Körper zeigen. Mehrere, um den Körper des Patienten rotierende Kameras, zeichnen die Gammastrahlung auf und liefern unseren Fachärzten so aufschlussreiche Bilder zur Diagnosestellung.

Komplettiert wird das Spektrum der nuklearmedizinischen Diagnostik im Dreifaltigkeits-Hospital durch die RIA-in-vitro-Methode. Die Labormethode dient zur quantitativen Bestimmung kleinster Stoffkonzentrationen in Körperflüssigkeiten wie Blut oder Urin. Zum Nachweis dienen radioaktive Stoffe (Radioimmunassay, RIA), die dem Untersuchungsmaterial zugesetzt werden – nach entsprechender Aufarbeitung werden diese gemessen und liefern dem Arzt konstant zuverlässige Ergebnisse.

Bei der Anwendung sämtlicher Diagnose- und Therapiemethoden in unserer Abteilung für Nuklearmedizin steht das Wohlbefinden unserer Patienten stets an erster Stelle. So verfügt die Abteilung über vier stationäre Betten in hellen und freundlichen Zimmern, um unseren Patienten ihren quarantänebedingten Aufenthalt möglichst angenehm zu gestalten. Diese werden jährlich von rund 200 Patienten in Anspruch genommen. Darüber hinaus wird mit einer modernen Abklinganlage den strengen Regelungen des Strahlenschutzes Rechnung getragen und eine radioaktive Umweltbelastung ausgeschlossen.