WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
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Den Tumoren den Kampf ansagen

Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Kehlkopf- oder Lungenkrebs: Krebs ist nicht gleich Krebs, doch wenn sich ein Tumor erst einmal im Körper ausgebreitet hat, müssen entscheidende Schritte zur Bekämpfung der Krankheit eingeleitet werden. In der Abteilung für Strahlentherapie am Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt bietet das Team um Dr. Joachim Goesmann eine konsequente Therapie bösartiger Tumorerkrankungen. Darüber hinaus werden auch gutartige Beschwerden wie schmerzhaft entzündliche oder degenerative Erkrankungen strahlentherapeutisch behandelt.

Den Tumoren den Kampf ansagen

In erfolgreicher Zusammenarbeit mit der im Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt ansässigen Praxis für Strahlentherapie und Radioonkologie bietet die Belegabteilung für Strahlentherapie unseren Patienten mit Krebserkrankungen eine kompetente Behandlung zur Bekämpfung bösartiger Tumore. Die Kombination von Praxis und angegliederter Belegabteilung ist die einzige Einrichtung ihrer Art im Kreis Soest und gewährleistet unseren Patienten somit eine Rundumversorgung ohne lange Wege und Wartezeiten.

Die strahlentherapeutische Abteilung verfügt über ein breites Spektrum an Standard- und Spezialtechniken zur Behandlung vorwiegend bösartiger Tumore – neben der Chirurgie und der Chemotherapie bildet die Strahlentherapie somit die dritte tragende Säule in der Krebstherapie. Dabei stehen dem erfahrenen Team modernste Bestrahlungsgeräte (Multileafcollimator, Portal-Imaging, Afterloading) zur Verfügung, die kürzere Bestrahlungszeiten ermöglichen bei gleichzeitig höheren Heilungschancen und geringeren Nebenwirkungen. Vor Einleitung einer entsprechenden Strahlentherapie berät sich das Team um Dr. Joachim Goesmann mit den behandelnden Ärzten der an der Therapie beteiligten Fachbereiche des Hauses bzw. anderer Krankenhäuser sowie niedergelassener Ärzte, um jedem Patienten eine individuelle und wirksame Behandlung zu gewähren. Je nach Krankheitsfall wird schrittweise und sorgfältig geprüft, welche Therapiemethode für unsere Patienten geeignet ist und ein möglichst positives Ergebnis erzielt.

Die Abteilung für Strahlentherapie wendet für die Behandlung von Krebserkrankungen in den meisten Fällen die perkutane Bestrahlung von außen an. Die Hochvolttherapie erzielt z.B. bei Mammakarzinomen (Tumore in der weiblichen Brust) große Erfolge. Auch bei Analkarzinomen (Tumore im Bereich des Enddarms) oder Tumoren im Kopf-Hals-Bereich kommt die externe Bestrahlung in Kombination mit der Chemotherapie zum Einsatz, um etwa größere operative Eingriffe zu vermeiden. Hierbei wird in einem Linearbeschleuniger die Strahlung erzeugt und über Felder einer festgelegten Größe von außen in das Körperinnere eingestrahlt. Um das gesunde Gewebe des Patienten, das durch die Bestrahlung eventuell mitbelastet wird, zu schonen, wird die erforderliche Strahlendosis in kleine, tägliche Einzelanwendungen unterteilt.

Als effiziente Alternative und Sonderform der externen Strahlentherapie bietet Dr. Joachim Goesmann die Intensitätsmodulierte Radiotherapie, kurz IMRT, an. Mittels dieser Technik kann die Verteilung der Strahlendosis insbesondere bei Tumoren, die in kurzer Distanz zu wichtigen und strahlenempfindlichen Organen lokalisiert sind, exakt angepasst werden. So wird das IMRT-Verfahren vorzugsweise bei Prostatakarzinomen, Hirntumoren oder Tumoren der Schädelbasis sowie rückenmarksnahen Tumoren durchgeführt. Ein computergesteuertes variables Blendensystem erlaubt die Bestrahlung aus unterschiedlichen Richtungen und unterteilt das Bestrahlungsfeld in viele kleine Segmente – hierdurch ist eine intensivere Bestrahlung mit verbesserten Heilungschancen für den Patienten möglich.

Ebenfalls zum Leistungsspektrum der Strahlentherapeuten gehört das Verfahren der Bestrahlung von innen. Bei der so genannten Brachytherapie wird die Strahlenquelle direkt in den Tumor bzw. die Stelle eingebracht, an der sich der Tumor vor der operativen Entfernung befand. Durch die geringe Reichweite und kurze Halbwertszeit klingt die Strahlung schnell wieder ab – daher kann das erkrankte Gewebe mit hoher Dosis bestrahlt werden, das gesunde Gewebe wird weitgehend geschont. Eingesetzt wird die Brachytherapie z.B. bei Prostatakrebs. Als abgeleitete Variante verfügt die Abteilung für Strahlentherapie über ein Afterloading-Gerät. Das Verfahren zur Therapie von Gebärmutterhalskrebs, Scheiden- oder Enddarmkrebs ermöglicht eine starke Bestrahlung, da diese nur wenige Stunden im Körper verbleibt.

Zur Behandlung von Knochenmetastasen arbeitet die Abteilung für Strahlentherapie eng mit der im Haus ansässigen Nuklearmedizin zusammen. Bei der Therapie mit so genannten Radionukliden werden radioaktive Substanzen in den Körper eingebracht – diese reichern sich aufgrund des hohen Stoffwechsels bevorzugt in den Metastasen an und zerstören diese, bevor sie nach einigen Stunden oder Tagen wieder zerfallen.

Außer bösartigen Tumoren werden in der Strahlentherapie auch gutartige Erkrankungen behandelt – als wirksame und nebenwirkungsarme Methode vorwiegend bei schmerzhaft entzündlichen und degenerativen Prozessen wie Fersensporn, Schulterschmerzen oder Gelenkarthrosen.

Neben der optimalen medizinischen Betreuung erhalten unsere Patienten auch Unterstützung durch ausführliche, aufklärende Gespräche vor Einleitung der Therapie und auch während der laufenden Behandlungsmaßnahmen. Nach Abschluss der Strahlentherapie werden auf Wunsch notwendige Nachbehandlungen eingeleitet und Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt. Unser freundliches und qualifiziertes Pflegepersonal hat dabei stets ein offenes Ohr für die Sorgen unserer Patienten – rund 120 stationäre Aufenthalte pro Jahr spiegeln das Vertrauen der Patienten in das Praxisteam um Dr. Joachim Goesmann und das Dreifaltigkeits-Hospital wider.