WIR FÜR SIE – Ihre Katholischen Krankenhäuser.
24 STUNDEN – was auch passiert!
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Unsichtbares sichtbar machen

Lungenentzündung, Darmverschluss oder Knochenbruch: Immer dann, wenn der Arzt beim Patienten einen Blick »unter die Oberfläche« werfen muss, kommt das Team der Abteilung für Diagnostische Radiologie zum Einsatz. Als Ansprechpartner im Bereich Röntgen- und Funktionsdiagnostik sowie Radiologie steht die professionelle Mannschaft um Chefarzt Dr. Henning Bovenschulte sämtlichen medizinischen Fachbereichen des Dreifaltigkeits-Hospitals zur Verfügung. Die Durchführung von Computer- und Magnetresonanztomographien komplettiert das Leistungsspektrum der Radiologen.

Unsichtbares sichtbar machen

Modernste bildgebende Methoden aus dem gesamten Spektrum der diagnostischen und interventionellen Radiologie beschreiben das Leistungsspektrum der Abteilung für Diagnostische Radiologie am Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt. Stationäre und ambulante Patienten sämtlicher Fach- und Belegabteilungen unseres Krankenhauses werden von unserem erfahrenen und kompetenten Radiologieteam sowohl zu diagnostischen als auch zu therapeutischen Zwecken behandelt.

In der konventionellen Röntgendiagnostik erhält der behandelnde Arzt einen Blick ins Innere des Körpers – so kann der Radiologe den Patienten röntgen oder auch durchleuchten. Bei der Erzeugung von Röntgenbildern werden die Röntgenstrahlen gezielt auf die zu untersuchende Stelle des Körpers gerichtet, diese werden aufgrund verschiedener Dichten im Körper unterschiedlich stark absorbiert. Das so entstehende Bild wird mit Hilfe eines Detektorsystems digital ausgelesen und stellt Knochen und Weichteile dar. Dementsprechend wird das Verfahren vor allem zur Erkennung von Erkrankungen des Skelettsystems – z.B. bei Knochenbrüchen – sowie zur Diagnostik von krankhaften Veränderungen der Lunge (z.B. Lungenentzündung) und des Bauchraumes (z.B. Darmverschluss) angewendet. Bei der Durchleuchtung hingegen werden anstelle von Einzelaufnahmen kurze Bewegungsabläufe unter andauernder Röntgenstrahlung zur Mitbeobachtung wiedergegeben. Die dynamische Bilddarstellung wird je nach Bedarf mit oder ohne Kontrastmittel durchgeführt und ermöglicht unseren Ärzten unter anderem eine präzisere Diagnostik im Bereich des Magen-Darm-Traktes und bietet Orientierung bei chirurgischen Eingriffen oder bei der Darstellung von Organbewegungen im Thorax.

Im Rahmen der Funktionsdiagnostik erfolgt die Untersuchung mit Kontrastmitteln vor allem zur Darstellung von Gefäßen wie Arterien und Venen als auch zur Abbildung von Nieren-, Harn- und Gallenwegen. Bei der so genannten Angiographie injiziert der Arzt dem Patienten ein Kontrastmittel, welches das entsprechende Blutgefäß sichtbar macht. Dieses Verfahren findet besonders bei arteriellen Erkrankungen (Arteriosklerose, Aneurysmen) oder Krankheiten der Venen (Thrombosen, Krampfadern) Anwendung. Die radiologische Abteilung des Dreifaltigkeits-Hospitals verfügt zudem über die Methode der digitalen Subtraktionsangiographie (DSA) – diese ermöglicht unseren Ärzten die Ausblendung störender Bildelemente wie beispielsweise Knochen, wodurch der Fokus auf das zu untersuchende Gefäß gerichtet werden kann.

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung für Radiologie ist die interventionelle Radiologie. Im Gegensatz zur konventionellen Methode werden hierbei unter Bildsteuerung gezielte therapeutische Eingriffe vorgenommen. Im Rahmen einer Angiographie können unsere Ärzte so zum Beispiel eine Rekanalisation verschlossener Gefäße mittels Ballondilatation und/oder Stent vornehmen, um beispielsweise anschließende invasive Eingriffe per Herzkatheter durch unsere kardiologischen Experten durchführen zu lassen. Weiterhin ermöglicht das interventionelle Verfahren bildgesteuerte Gewebeentnahmen aus allen Gebieten des menschlichen Körpers zur Stellung einer feingeweblichen Diagnose sowie eine CT-gesteuerte Schmerztherapie (PRT) bei radikulären Schmerzen (z.B. Bandscheibenvorfall).

In Kooperation mit der im Haus ansässigen Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin führt das Radiologieteam darüber hinaus Computertomographien (CT) und Magnetresonanztomographien (MRT) durch. Bei der Computertomographie wird der Patient im Gegensatz zur konventionellen Röntgenaufnahme in einer sich drehenden Röntgenröhre schichtweise abgetastet und in Querschnittbildern dargestellt. So sind nicht nur grobe Strukturen und Knochen erkennbar, sondern mit geringen Kontrastunterschieden auch Weichteilgewebe. Ebenso wie das CT zählt auch das MRT, allgemein als Kernspintomographie bekannt, zu den Schnittbildverfahren. Anders als beim CT arbeitet der Arzt hierbei mit Magnetfeldern und Radiowellen zur Darstellung des Körpergewebes. Auf diese Weise können selbst geringfügige Veränderungen im Körper, wie beispielsweise kleine Tumore und Entzündungsherde vor allem in nichtknöchernen Strukturen – Weichteile, Organe, Gelenkknorpel, Meniskus, Gehirn – entdeckt werden.

Bei sämtlichen Untersuchungen in unserer Abteilung für Diagnostische Radiologie setzen wir modernste Geräte ein, um die Strahlenbelastung sowohl für unsere Patienten als auch für unsere Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten.