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Reanimationstraining im CabrioLi
»Woche der Wiederbelebung«: Mitarbeiter des Dreifaltigkeits-Hospitals wollen Laien Angst vor Erste-Hilfe-Maßnahmen nehmen

Mit der Aktion »Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation« wollen Deutschlands Anästhesisten unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheit das Selbstvertrauen der Bürger in ihre eigenen Fähigkeiten als Ersthelfer stärken – für mehr gerettete Leben. So beteiligt sich auch das Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt wieder an der bundesweiten »Woche der Wiederbelebung«: am Montag, den 16. September, schulen Fachkräfte unter Leitung der beiden Chefanästhesisten Dr. Dirk Elich und Dr. Holger Schulte Freiwillige in Sachen Reanimation. Von 15 bis 17 Uhr postieren sich die »Lebensretter« im Kombibad CabrioLi an der Bückeburger Straße und hoffen so auf eine rege Teilnahme angesichts des dortigen Besucherstroms.

Separates Training für Schüler und Lehrer

Weiter geht es am Mittwoch mit dem Besuch heimischer Schulen im Vortragsraum des Dreifaltigkeits-Hospital, damit auch Schülern und Lehrern das wichtige Thema »Reanimation bei Herzstillstand« näher gebracht wird. Bereits seit 2013 stößt diese Aktion in den Schulen auf reges Interesse.

Leben retten ist einfach – jeder kann es!

5.000 Menschen sterben jährlich, weil Anwesende nicht helfen! Warum fehlt der Mut? »Oftmals sind viele Menschen im Ernstfall überfordert, weil sie zuerst an die stabile Seitenlage oder den Wechsel zwischen Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung denken. Dass eine Herzdruckmassage ausreicht, wissen viele nicht«, erklärt Prof. Dr. Dr. Hugo van Aken, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. »Man kann nichts falsch machen!« Auch ohne Ersthelferkenntnisse ist es einfach, Leben zu retten: »Prüfen. Rufen. Drücken!« lautet die Devise: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft.