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Wenn Gallensteine drücken
Chefarzt-Duo informiert aus chirurgischer und internistischer Sicht, was man bei Beschwerden wissen sollte

Wenn einem der Arzt mitteilt, dass man »steinreich« ist, hat er wohl weniger Einblick auf den privaten Kontostand bekommen als vielmehr bei der Ultraschalluntersuchung die Galle inspiziert. Demnach sind über zehn Millionen Menschen in Deutschland »wohlhabender« als ihnen lieb ist. Doch wie kommt es zu dieser krankhaften Veränderung im Körper, die vor allem Frauen betrifft?

Wenn das Gleichgewicht zwischen Cholesterin, Kalksalzen und Gallensäuren gestört ist, kommt es zur Bildung von Steinen. Neben Gendefekten, die zu familiären Häufungen von Gallensteinen führen, spielen Risikofaktoren wie Übergewicht, überhöhter Cholesterinspiegel, fettreiche Ernährung und einige Stoffwechselerkrankungen eine wichtige Rolle für die Entstehung von Gallensteinen. In vielen Fällen machen diese keine Beschwerden. Bei jedem fünften Gallensteinträger kann es jedoch zu typischen, kurz anhaltenden, krampfartigen Bauchschmerzen kommen, eine Gallenkolik, die einer ärztlichen Behandlung bedarf.

Über Ursachen, Diagnostik und operative Maßnahmen berichten die beiden Chefärzte Dr. Alexander J. Thüner, Innere Medizin, und Dr. Christoph Albert, Allgemein- und Viszeralchirurgie, jeweils aus Sicht ihrer Fachdisziplin.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Vortragsraum des Dreifaltigkeits-Hospitals, Klosterstraße 31, statt – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.