Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt
Marien-Hospital Erwitte
Hospital zum Hl. Geist Geseke

DREIFALTIGKEITS-HOSPITAL LIPPSTADT

Gültige Besuchsregelungen ab dem 2. Juni 2020 zum Download
 

MARIEN-HOSPITAL ERWITTE & HOSPITAL ZUM HL. GEIST GESEKE

Gültige Besuchsregelungen ab dem 2. Juni 2020 zum Download

KURZZEITPFLEGE im Hospital zum Hl. Geist Geseke

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Aktuelle Informationen zum Corona-Virus (SARS-CoV-2 / COVID-19)


Was ist das Coronavirus?
Der neue Erreger gehört zum Stamm der Coronaviren. Formen dieses Erregerstamms führen oft nur zu leichten Erkältungen, das neue SARS-CoV-2 kann hingegen auch schwere Atembeschwerden, Lungenentzündungen sowie hohes Fieber hervorrufen. Das Virus wird daher häufig mit dem SARS-Erreger verglichen, der erstmals 2003 in Asien aufgetreten ist. Beide Erreger weisen eine hohe genetische Ähnlichkeit auf.


Wie kann ich mich anstecken?
Nach aktuellem Kenntnisstand kann das Virus durch eine so genannte Tröpfcheninfektion übertragen werden, d.h. bspw. durch Husten oder Niesen. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute und Atemwege geschehen. Auch eine direkte Übertragung über die Hände ist möglich, wenn diese nach Kontakt mit dem Erreger mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.


Wie lange beträgt die Inkubationszeit?
Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt nach aktuellem Stand etwa 14 Tage.


Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten von Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie ein angemessener Abstand zu Erkrankten (etwa zwei Meter) auch vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Auf das Händeschütteln oder Umarmen zur Begrüßung sollte unbedingt verzichtet werden. Grundsätzlich gilt, dass Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, zu Hause bleiben sollen.


Wie merke ich, dass ich infiziert bin? Wann sollte ich zum Arzt gehen?
Menschen mit Erkältungssymptomen sollen sich an den Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Von dort aus werden alle weiteren notwendigen Maßnahmen koordiniert.
 

  • Personen, die persönlichen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Erkrankten hatten, sollten unverzüglich und unabhängig von Symptomen das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren.
  • Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten 14 Tage lang Kontakt zu anderen Menschen vermeiden und möglichst in häuslicher Quarantäne verbleiben. Treten Symptome einer Atemwegserkrankung auf, sollte – mit Hinweis auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet – telefonisch ein Termin beim Hausarzt vereinbart werden. Eine aktuelle Liste der vom Robert-Koch-Institut identifizierten Risikogebiete erhalten Sie hier.
  • Personen, die aus Gebieten zurückkehren, in denen Corona-Fälle bestätigt wurden, die aber kein Krisengebiet sind, und bei denen innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr Symptome auftreten, sollten telefonisch einen Termin beim Hausarzt vereinbaren.


Wie schützt sich das Krankenhauspersonal?
Unser Team der Krankenhaushygiene schult seit mehreren Wochen unser Krankenhauspersonal im Umgang mit SARS-CoV-2 infizierten und Covid-19 erkrankten Patienten. Die zu treffenden Schutzmaßnahmen sind äquivalent zu denen von an Influenza erkrankten Patienten, also grundsätzlich jedem Mitarbeiter bekannt. Unsicherheiten und mögliche Fragen der Kolleginnen und Kollegen klären wir mit unserem Hygienepersonal.
Bei Verdachtsfällen folgen wir zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Prävention der Übertragung, die detailliert die einzelnen Vorgehensschritte regeln. Dabei werden konkrete Maßnahmen in Bezug auf Hygiene und Isolierung der Verdachtsfälle berücksichtigt. Unser Personal legt vor dem Kontakt mit dem Patienten Einmal-Schutzkleidung in Form von Mund-Nasen-Schutz, Schutzkittel, Handschuhen und Schutzbrille an. Selbstverständlich desinfizieren wir unsere Hände vor- und nach jedem Patientenkontakt.

Außerdem haben wir einen Krisenstab eingerichtet, der die aktuelle Lage täglich bewertet und bei Bedarf rasch handelt. 


Wie werden andere Patienten geschützt, wenn Verdachtsfälle im Krankenhaus aufgenommen wurden? Wie bei gesicherter Diagnose?
Unser medizinisches und pflegerisches Personal ist auf der Grundlage der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts nach einem Hygiene-Maßnahmen-Katalog zum Umgang mit betroffenen Patienten auf solche Fälle vorbereitet und eingewiesen. Verdachtsfälle werden zum Schutz der anderen Patienten auf einer eigenen Station isoliert.


Hat die Erkrankung Spätfolgen, wenn sie einmal überstanden ist? Ist man nach einmaliger Erkrankung immun gegen das Virus?
Da es sich um ein neuartiges Virus handelt, gibt es derzeit noch keine Informationen zu möglichen Spätfolgen.


Gibt es einen Impfstoff?
Impfstoffe gegen das Virus sind derzeit in Entwicklung.


Wo erhalte ich aktuelle Informationen über die Corona-Situation?
Aktuelle Informationen, Risikoeinschätzungen und konkrete Handlungsempfehlungen zu SARS-CoV-2 finden Sie auf den Sonderseiten der folgenden Institutionen:
 


Zudem wurden folgende Informations-Hotlines eingerichtet:

Das Gesundheitsamt des Kreises Soest bietet ein Infotelefon an mit Antworten und Hinweisen zum Thema Corona-Krankheit, SARS-CoV-2, Symptomen, Inkubationszeit und Möglichkeiten, sich zu schützen. Das Infotelefon ist bis auf Weiteres montags, dienstags, und mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer (02921) 303060 erreichbar.

Das Gesundheitsministerium des Landes NRW hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer (0211) 91191001 können sich Bürger von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr informieren. Die Nummer ist jedoch nicht zur medizinischen Beratung gedacht. Das Ministerium bittet darum, insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion zunächst telefonisch den Hausarzt zu kontaktieren.